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Lutzhorner Jagdgemeinschaft

Jeden 2. Montag im Monat findet der Jägerstammstisch statt.

Die Lutzhorner Jäger betreuen das Revier Lutzhorn mit ca. 1.800 ha Jagdfläche. Zur bejagbaren Fläche gehören alle nicht bewohnten Grundstücke.

Vorkommende Wildarten sind beim sogenannten Niederwild zum Beispiel das Rehwild, Fuchs, Dachs, Hase, Fasan, Enten und Tauben; zum Hochwild werden Rotwild, also Hirsche, und Schwarzwild, das sind die Wildschweine, gezählt.

Ziel der Arbeit der Jäger ist es, das Wild zahlenmäßig so zu bejagen, dass jeweils abgestimmt auf den vorhandenen Lebensraum, den die Tiere benötigen, auch die Belange der Bauern und Gärtner gewahrt bleiben. Wildschäden sollten möglichst verhindert werden. Deshalb werden zu bestimmten Zeiten im Jahr an den Getreide- und Maisfeldern die Elektrozäune aufgestellt, um Wildschweine von diesen Flächen fernzuhalten.

Beim Rehwild wird durch die Jagdbehörde ein Abschussplan vorgegeben, der die Zahl der zu erlegenden Tiere festlegt. Hierbei handelt es sich um einen Pflichtabschuss. Das bedeutet, dies ist die Mindestzahl dessen, was gejagt werden muss. Dies erfolgt in Abstimmung mit den Jagdgenossen, also allen Grundeigentümern, auf deren Flächen gejagt wird. So können diese schon frühzeitig darauf drängen, dass die Wildbestände nicht zu hoch anwachsen.

Das Revier Lutzhorn ist Mitglied im Rotwildring Hasselbusch. Über die Mitgliedschaft sind die Lutzhorner Jäger am Hirschabschuss beteiligt. Ein besonderer Höhepunkt war die Erlegung des Ausnahmehirsches im Jahr 2002 durch Thomas Ladiges. Dieser Hirsch zeigt anhand seiner Geweihentwicklung die Qualität des Rotwildes in unserer Heimat, ist aber auch Beleg für die jahrelangen Hegerbemühungen aller beteiligter Reviere. Denn nur, wenn sich alle einig sind und einen solchen Hirsch alt werden lassen, kann ein derart stark und gut veranlagtes Tier als Erntehirsch zur Strecke kommen.

Zum Jagdschutz als einer Verpflichtung der Jäger gehört die Sorge um das Wohl und die Gesundheit des Wildes. Dazu gehört das Bemühen, den Lebensraum wo immer möglich durch Pflanzungen und Biotopgestaltung zu verbessern.

Daneben müssen auch Gefahren besonders für das Jungwild im Frühjahr, etwa durch streunende Hunde, oder für die Jungvögel, durch wildernde Katzen, abgewendet werden.

Jäger kann jeder werden, der Interesse an der Sache hat und eine entsprechende Prüfung absolviert. Die Prüfung beinhaltet Kenntnisse der Wildtiere, aber auch des Umwelt- und Naturschutzes, der Rechtsgrundlagen, und selbstverständlich wird auch eine Mindestleistung beim Schießen erwartet. Der sichere Umgang mit der Waffe, also mit Flinte, Büchse oder Kurzwaffe, wird ebenso gefordert. Die Ausbildung dauert ca. 9 Monate.

Die Lutzhorner Jäger treffen sich zum monatlichen Stammtisch, bei dem selbstverständlich auch Gäste gerne gesehen sind. Und nicht zuletzt: Wenn der Jäger dem Hasen – oder einem anderen der wohlschmeckenden Wildtiere – mit seiner Waffe „gute Nacht“ sagt, dann ist das für den verwöhnten Gaumen ein Grund zur Freude. Wer Interesse an schmackhaften Wildbret aus dem heimischen Revier zum günstigen Preis hat, kann sich hier vor Ort bestens damit versorgen.

 

Ansprechpartner für die Lutzhorner Jagdgemeinschaft:

Hans-Wilhelm Kröger, Tel 2842 oder Carsten Brandemann, Tel. 2391